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Möchten sie Naturfarben ausprobieren, brauchen aber noch mehr informationen? Im Folgendne habe ich häufige Fragen beantwortet. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, kontaktieren Sie mich gerne. Meine Antworten beruhen auf eigenen Experimenten und sind natürlich nicht die einzige Wahrheit. Naturfarben sind ein tolles Feld für Experimente und die Ergebnisse variierien je nach Wasserhärte, Pigment, Art des Quarks/Leinöls. Sind Kaseinfarben wasserfest? Nur bedingt. Für den Innenbereich und

Ich färbe momentan sehr viel Textiles mit allerlei Pflanzen. Die Farben werden dabei so schön, dass ich hier einfach mal ein paar Bespiele zeigen will:Handgemachte Blüten aus reiner Seide auf Nunofilzbändern aus Seide und Leicester-Wolle.Gefärbt mit Zwiebelschalen, Krappwurzeln, Birkenblättern und Indigo.(Nunofilz gebeizt mit Tonerdekaltbeize, Seide ungebeizt. Ich färbe im Elektro-Einmachtopf bei maximal 70 Grad)

Eisenvitriol, Granatapfelkonzentrat und fertige TinteEisengallustinte - GranatapfeltinteDie sogenannte Eisengallustinte ist eine dokumentenechte Tinte, die bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts sehr gebräuchlich war und teilweise heute noch verwendet wird. Erste Gallustinten-Rezepte gab es schon in der Antike. Am häufigsten besteht diese Tinte aus sogenannten Eichengallen (auch Galläpfel genannt). Das sind kleine Knubbel, die durch den Einstich einer Gallwespe z.B an der Unterseite des

Die Lichtechtheit von natürlichen Farben ist besonders für Maler/innen wichtig, aber auch bei pflanzengefärbten Textilien taucht die Frage danach immer mal wieder auf. Natürliche Erden und Mineralfarben sind in der Regel sehr lichtecht und können problemlos in der Malerei verwendet werden.Etwas schwieriger ist die Sache bei Malfarben aus Pflanzenfarbstoffen. Diese sind meist relativ lichtempfindlich, können verblassen oder sich mit der Zeit verändern. Genaue wissenschaftliche Untersuchungen

Wolle, mit Birkenblättern gefärbtDa ich auch mit Naturfasern, wie Wolle und Seide arbeite, färbe ich natürlich auch mit Pflanzen.Besonders gerne mag ich Birkenblätter, mit denen sich toll gelb und grün färben lässt.Hier nun eine kleine Exkursion in meine Pflanzenfärberei:Vor dem Färben muss die Faser durch Beize aufnahmebereit gemacht werden. Ich beize Wolle und Baumwolle mit einer sogenannten Tonerdekaltbeize, die wiederverwendbar ist. Seide beize ich

Vor Kurzem wurde ich gefragt, ob man Eitempera-Bilder firnissen muss. Die Frage scheint berechtigt und ist deshalb auch ein gutes Thema für meine Malwerkstatt.Kurze Frage, kurze Antwort: Nein, Eitempera muss nicht gefirnisst werden. Kann man natürlich machen, obwohl ich es sehr schade fände um die samtig-matte Oberfläche. Doerner* rät auch eher davon ab.  Da ich selbst noch nie ein Eitemperabild gefirnisst habe, muss ich auf Doerners

Leinwand mit Kasein grundiertDer Untergrund eines Gemäldes ist von entscheidender Bedeutung für die Haltbarkeit. Er wirkt sich aber, meiner Meinung nach, auch auf den Malprozess und die Handhabung der Farben aus.Ich benutze grundsätzlich keine fertigen Leinwände und kann nichts über die Qualität sagen. Es gibt sicherlich auch hochwertige Ausführungen, aber bei dem ganzen Billigangebot überall (wirklich überall :O ) stehen mir dann doch

Grüne Erde und BlutsteinPigmente sind unösliche Teilchen, die mit Hilfe von Bindemittel auf einen Bildträger aufgetragen werden. Im Falle von Krapplack besteht das Pigment z.B. aus eingefärbten Tonerdeteilchen.  Reine Erdpigmente sind im Grunde nichts anderes als fein gemahlenen Erden. Manche anorganischen Pigmente entstehen auch durch das Brennen von Erden. Die meisten heute gebräuchlichen Pigmente sind jedoch vollständig synthetisch hergestellt, was nicht unbedingt gleichbedeutend ist mit