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Pflanzenfarben
  -  Laumees Malwerkstatt   -  Pflanzenfarben

Da ich neben Malerei und der Arbeit mit Naturfarben auch Kunstdrucke herstelle und verkaufe, habe ich eine neue Seite speziell für meine Drucke und Bilder auf Holz erstellt.Auf  www.laumee.de gibt es ab sofort meinen Shop, aktuelle Termine und Einblicke in mein Atelier.Zusätzlich zu den reinen Farbexperimenten und Rezepten hier in der Malwerkstatt zeige ich dort meinen Arbeitsprozess.Es gibt z.B. Einblicke in

Für die kommende Herbst- und  Wintersaison stelle ich zur Zeit eine kleine Kollektion mit Filzaccessoires her und werde den gesamten Arbeitsprozess in Bildern hier zeigen.  Diese Woche ist zugegebenermaßen alles noch sehr monochrom. Nächste Woche wird es dafür aber richtig bunt. : -) Bevor es ans Färben geht, müssen die Schals natürlich erstmal gefilzt werden:     1. Baumwoll-Gaze zuschneiden und die Ränder evtl. glattbügeln. Ich nehme Bio-Baumwolle

Ich färbe momentan sehr viel Textiles mit allerlei Pflanzen. Die Farben werden dabei so schön, dass ich hier einfach mal ein paar Bespiele zeigen will:Handgemachte Blüten aus reiner Seide auf Nunofilzbändern aus Seide und Leicester-Wolle.Gefärbt mit Zwiebelschalen, Krappwurzeln, Birkenblättern und Indigo.(Nunofilz gebeizt mit Tonerdekaltbeize, Seide ungebeizt. Ich färbe im Elektro-Einmachtopf bei maximal 70 Grad)

Eisenvitriol, Granatapfelkonzentrat und fertige TinteEisengallustinte - GranatapfeltinteDie sogenannte Eisengallustinte ist eine dokumentenechte Tinte, die bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts sehr gebräuchlich war und teilweise heute noch verwendet wird. Erste Gallustinten-Rezepte gab es schon in der Antike. Am häufigsten besteht diese Tinte aus sogenannten Eichengallen (auch Galläpfel genannt). Das sind kleine Knubbel, die durch den Einstich einer Gallwespe z.B an der Unterseite des

Die Lichtechtheit von natürlichen Farben ist besonders für Maler/innen wichtig, aber auch bei pflanzengefärbten Textilien taucht die Frage danach immer mal wieder auf. Natürliche Erden und Mineralfarben sind in der Regel sehr lichtecht und können problemlos in der Malerei verwendet werden.Etwas schwieriger ist die Sache bei Malfarben aus Pflanzenfarbstoffen. Diese sind meist relativ lichtempfindlich, können verblassen oder sich mit der Zeit verändern. Genaue wissenschaftliche Untersuchungen

Wolle, mit Birkenblättern gefärbtDa ich auch mit Naturfasern, wie Wolle und Seide arbeite, färbe ich natürlich auch mit Pflanzen.Besonders gerne mag ich Birkenblätter, mit denen sich toll gelb und grün färben lässt.Hier nun eine kleine Exkursion in meine Pflanzenfärberei:Vor dem Färben muss die Faser durch Beize aufnahmebereit gemacht werden. Ich beize Wolle und Baumwolle mit einer sogenannten Tonerdekaltbeize, die wiederverwendbar ist. Seide beize ich

Bald ist Ostern und Eier lassen sich auch gut mit Pflanzen färben. Es gibt natürlich noch viel mehr Färbepflanzen, als die hier vorgestellten und es lohnt sich, zu experimentieren (aber bitte nur mit ungiftigen Pflanzen). Da es um die Jahreszeit wenig frische Blätter gibt, hier ein paar Anregungen für das Färben mit Tee.Zum Färben am besten weiße Bio-Eier verwenden (weiß wegen der schöneren

Heute habe ich Krapplack aus Wurzeln hergestellt. Früher war Krapp ein wichtiges Pigment in der Malerei, das sich besonders gut für Lasuren eignet. Die Farbe variiert je nach Herstellung und Pflanze zwischen rosa, orange, feurig rot, bläulich und bräunlich. Ich habe versucht, einen möglichst feurigen Farbton zu bekommen.   Es wird allgemein angenommen, dass natürlicher Wurzelkrapp nicht so lichtecht ist, wie moderne Pigmente. Alzarinkrapplack, die synthetische