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Sapere aude! - Horaz / Kant Es gibt zur zwei Arten zu leben. Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. - A. Einstein Dance first, think later! - Samuel Beckett

Lugh von den Tuatha Dé Danann

Ich habe in letzter Zeit viele Zeichnungen gemacht, die von keltischer Mythologie inspiriert sind. Mich hat hauptsächlich der Ulster Cycle interessiert, in dem Cú Chullain eine der Hauptfiguren ist.

Er ist ein jugendlicher Krieger, der Ruhm und Ehre sucht, aber im Krieg und Kampf letztlich nur Unheil findet. ‚Du kannst den Krieg nicht beherreschen, der Krieg beherrscht am Ende immer dich‘, lautet einer der Sätze, die dort auftauchen. Wenn man bedenkt, wie alt diese Geschichten sind, ist es ist erschreckend, wie wenig man als Menschheit so lernt und sich weiterentwickelt.

Natürlich muss man bedenken, dass die Kelten ihre Mythen mündlich überliefert haben. Was wir heute noch wissen, wurde erst später schriftlich festgehalten. Es ist deshalb vieles verlorengegangen oder wurde verändert. Der Faszination tut das meiner Meinung nach jedoch keinen Abbruch. Ich finde es super, dass ich mich davon inspirieren lassen kann. Meine Zeichnungen sind deshalb auch sehr freie Interpretationen, die sich nicht so eng an irgendwelche Texte halten.

 

lugh-web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist eine Bleistiftzeichnung von Lugh von den Tuatha Dé Danann, ein Gott, dem verschiedene Aspekte zugeordnet werden. So wird er als Kriegsgott, Gott der Künste und des Handwerks und als Sturm-, Sonnen-, und Himmelsgott gedeutet. Nach ihm ist außerdem das Erntefest Lughnasadh benannt

Lugh ist Cú Chullains Vater und taucht deshalb auch im Ulster Cycle auf. Seine eigenen Geschichten sind aber nicht minder interessant, so z.B sine Geburt:

Sein Vater ist Cian, ein Tuatha Dé Danann und seine Mutter heißt Ethniu. Sie ist die Tochter des Fomorenkönigs Balor. Die Fomoren werden in den Mythen oft als monströse und bösartige Gegenspieler der Tuatha Dé Danann dargestellt und sind doch auch eng mit ihnen verbunden.

Dem Fomoren Balor wurde prophezeit, dass sein eigener Enkel ihn töten würde und deshalb sperrte er seine Tochter kurzerhand in einen Turm, um sie von allen Männern fernzuhalten. Als Balor jedoch eine magische Kuh von Cian stahl, sann dieser auf Rache und gelang mit Hilfe der Druidin Biróg in den Turm zu Ethniu.

Aus dieser kurzen Begegnung entsanden drei Kinder, die Balor ertränken ließ. Eines der Kinder wurde jedoch von der Druidin Biróg gerettet. Dieses Kind war natürlich Lugh, der in einer späteren Geschichte die Prophezeiung erfüllen wird, indem er Balor in einer Schlacht tötet.

 

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